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Tanztheater
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Undine geht

 
Undine geht
"Ich habe einen Mann gekannt, der hieß
Hans und er war anders als alle anderen.
Noch einen kannte ich, der war auch anders als alle anderen. Dann einen, der war
ganz anders als alle anderen und er hieß Hans, ich liebte ihn."

Aus: Ingeborg Bachmann: Undine geht.

Erna Fröhlich und ich verehren die Dichterin Ingeborg Bachmann und lieben Wasserfrauen. Da war es eigentlich nur eine Frage des richtigen Zeitpunkts, wann wir deren Prosastück "Undine geht" literarisch-tänzerisch umsetzen würden. Im Spätsommer 2007 begann ich, die Erzählung in ein Tanztheaterstück zu verwandeln. Bereits nach den ersten Proben hatte uns der "Undinen-Geist" erfasst. Dank Erna konnten wir die Rezitatorin Barbara Greese gewinnen. Damit war die Undinen-Triade perfekt.
Nun fehlten nur noch "die Hänse". Die Darstellung übernahmen Natale Lionello, der schon beim Munch-Stück 2004 mitgewirkt hatte, Hellmut Bölling und Werner Greese. Am 1. November 2007 wurde "Undine geht" unter meiner Regie in der "Blackbox" im Münchner "Gasteig" uraufgeführt.
Undine-Flyer          Undine Flyer
   
 
 
 
 

"Während sich meine Seele auf Reisen befand"
Tanztheater... während sich meine Seele auf Reisen befand“
"Ich habe mein ganzes Leben halb im Traum, halb in der Wirklichkeit verbracht. Die
Menschen haben dies verstanden und sich mit ihren Raubtierzähnen in meinen
wehrlosen Leib verbissen, während sich meine Seele auf Reisen befand."

Edvard Munch

Die Gemälde des norwegischen Malers Edward Munch inspirierten Erna Fröhlich zu diesem Tanzprogramm. Mit ihr setzten die Tänzerinnen Eva Böhm, Petra Walther und ich seine Bilder in Tanzsprache um. Vor allem regten uns die archetypischen Darstellungen zu Munchs Themenkomplex "Die Frau in drei Stadien: weiß-rot-schwarz" zu neuen Tänzen an, bei denen wir das dramatische Ausdruckspotential des Raqs Sharqi erkundeten.

Im Farbenspiel von weiß-rot-schwarz entfaltet sich die Entwicklung der Protagonistin von der selbstvergessenen, träumenden, nach Leben dürstenden Jung-Frau über die Liebende und Leidende hin zur Weisen Frau, der Verbündeten von Leben und Tod.

Zusammen mit dem Musiker Tim Garside aus London verwirklichten wir die Vision zum Bühnenstück "Während sich meine Seele auf Reisen befand." Am 2. Oktober 2004 hatte das Tanztheater im Theater Leo in München Premiere - kurz nachdem zwei von Munchs bedeutendsten Bildern aus dem Museum in Oslo auf spektakuläre Weise geraubt worden waren.


Dances for the Inner Lover
Tanztheater Dances for the Inner Lover
"By God, when you see your beauty you will be the idol of yourself"

Rumi
Als ich im Jahr 2008 eingeladen wurde, für den 1. Internationalen Maria Magdalena-Kongress in München ein Solo-Tanzprogramm zu gestalten, freute ich mich sehr, zur Würdigung dieser geheimnisvollen Frauenfigur beitragen zu können.

Maria Magdalena zählt für mich zu den faszinierendsten Frauen in der Geschichte. Im Neuen Testament wurde "Maria aus Magdala" als Prostituierte dargestellt. Im Christentum galt sie als Schutzpatronin der "gefallenen Mädchen". Die gnostischen Überlieferungen hingegen beschreiben Maria Magdalena als Weisheitslehrerin und gleichberechtigte Partnerin Jesu.

Eine Improvisation mit der Sängerin Peruquois ging bei der Performance dem Tanz mit Zorran Popadič zur Musik von Loreena McKennitt voraus. Die keltisch-orientalische Musik aus ihrem Album "An Ancient Muse" und die Vertonungen der Gedichte des Mystikers Rumi verkörpern die Liebe, die von einer spirituellen Frau wie Maria Magdalena ausströmt.

.Tanztheater Inner lover
Demovideo: Best of 2003 - 2013  
Tanztheater Tanztheater Tanztheater
 

"La Vie en Rose"

La Vie en Rose

Das neue Tanztheater „La Vie en Rose“ der Tänzerinnen Heide-Marie Heimhard und Erna Fröhlich ist eine Hymne an die weibliche Lebensart - geprägt durch Genuss, Muße und Sinnesfreude. Ein Potpourri aus atmosphärischen Bildern, Poesie und Tanz, zeitweise auch mit männlichen Darstellern, Musen und Live-Musik, inszeniert die weibliche Selbstentfaltung eingebettet in die Spielarten der Liebe – einmal mit Leichtigkeit, Humor und einer Prise Selbstironie, dann wieder als Grenzerfahrung gestaltet. Auf diese Weise entsteht eine Neuinterpretation des Klassikers mit einem dynamischen Bogen von verdichteter Langsamkeit, der sich zu virtuosen Tanzsequenzen steigert. Die Rose als Sinnbild für Weiblichkeit, Liebe und Sinnlichkeit wird dabei zur leitmotivischen Requisite.

Link zum Programm von "La Vie en Rose"

Interview mit Heide-Marie Heimhard zum Tanztheater "La Vie en Rose" im Magazin Prisma, Teil I

Interview mit Heide-Marie Heimhard zum Tanztheater "La Vie en Rose", Teil II

Bilder und Stimmen zum Tanztheater "La Vie en Rose"

Best of "La vie en Rose" 2014

 
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